| Makkum Oktober 2006 |
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Der Wetterbericht sah schon die ganze Woche sehr gut aus. Es hieß Wind am Freitag und Samstag in Holland. Wir suchten Makkum als unser Gebiet der Wahl aus.
Am Freitag um 11 Uhr war ich dann in Makkum auf dem Campingplatz de holle poarte. Dieser stellte sich als sehr schön heraus und wirklich direkt am Strand und am Surfrevier. Der Platz 68a und b mit Malte, Jan, Semir, Froni, und Matthias war auch sehr schnell gefunden. Dort war auch noch ein Plätzchen für mein Auto und so konnten wir auch schon den Strand das Meer und den Wind besichtigen. Es blies ordentlich und ich baute 5.0 auf. Leider war das Wetter sonst nicht so gut es regnete immer wieder mal, aber das trübte unsere Stimmung nur ganz wenig. Abends waren wir dann alle ordentlich geschafft und freuten uns auf eine warme Dusche. Diese blieb jedoch aus, weil das Duschwasser kalt war und nicht einzustellen. Am Abend kochte Froni für uns herrliche Pfannekuchen in süß oder herzhaft, genau das richtige nach diesem Tag. Abends merkte man schon, dass der Wind noch etwas zunahm, denn in unsrer Wagenburg zog es. Dieser Trend bestätigte sich am nächsten Morgen, jedoch hatte der Regen nachgelassen und es tröpfelte nur noch ein Mal. Der Wind jedoch war ziemlich krass! Wir begutachteten das überlegten uns welche Segelgröße und hörten von Surfern, die vom Wasser kamen, dass es wirklich Windig war.
Semir wollte es mit 4,5 versuchen, wir schauten alle zu aber es stellte sich schnell raus, dass es doch etwas viel war. Er ging dann mit 4.0 raus und hatte wohl eine gute Wahl getroffen, denn er kam lange nicht zurück. Wir gingen erstmal einkaufen und nach einem langen Mittagessen, die Suppe wollte durch den Wind einfach nicht warm werden, wurde der Wind weniger und ich ging aufs Wasser. Es war wieder genial, die Windstärke jetzt genau richtig, die Wellen durch eine andere Windrichtung weniger. Super Bedingungen zum üben. Auch wenn durch den ordentlichen Wind unsere Hände deutlich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wir hatten uns bei der Reinigungskraft auf der Toilette wegen den kalten Duschen beschwert und die haben es tatsächlich wärmer gestellt, so war die Dusche eine Wonne. Bei Grolsch, Grill und Gras, nein, Wasserpfeife mit Apfel, wurde es wieder ein sehr netter Abend. Jan bekam noch sein Geburtstagsgeschenk, ein Buch über Surfreisen, in diesem blätterten wir ein Weilchen. Schon begann der nächste Tag und wieder mit Wind, es sah wieder nach 5.0 aus und so beschloss ich schnell aufs Wasser zu gehen, da ich gegen Mittag schon wieder nach Hause musste, die Uni rief. Leider stellte sich der Wind als viel zu wenig raus als angenommen und ich fuhr wieder an den Strand um abzubauen und einzuladen. Schon musste ich mich wieder von allen verabschieden und mein Kurzurlaub war schon wieder vorbei. |

